Wie Sigmar Gabriel den Islamismus bekämpft

Als SPD-Chef fordert Sigmar Gabriel, den Islamismus zu bekämpfen. Doch als Bundeswirtschaftsminister fördert er ihn selbst.

Einen Kulturkampf gegen den Islamismus hat Sigmar Gabriel im Spiegel-Interview gefordert. „In dieser Frage bin ich für null Toleranz“ sprach der SPD-Vorsitzende den Spiegel-Redakteuren ins Diktiergerät und kündigte ein entschiedenes Vorgehen gegen Islamisten an: „Salafistische Moscheen müssen verboten, die Gemeinden aufgelöst und die Prediger ausgewiesen werden, und zwar so bald wie möglich“, sagte Gabriel und klang dabei fast so als meine er es diesmal tatsächlich ernst.

Aber eben nur fast. Denn Sigmar Gabriel ist nicht nur SPD-Chef, der dem Spiegel kulturkämpferische Interviews gibt, sondern auch Bundeswirtschaftsminister. Und als dieser pflegt er seit seinem Amtanstritt im Jahr 2014 beste Beziehungen zu den Mächtigen eines Staates, der wie kein anderer Salafismus und islamistische Gewalt in der Welt verbreitet. Hier sind einige Beispiel, die zeigen, wie ernst es Sigmar Gabriel mit der Islamismusbekämpfung wirklich ist. 

Spiegel Online im Dezember 2016

Spiegel Online im März 2016

Tagesspiegel im August 2015

Zeit Online im Juni 2015

Spiegel Online im Mai 2015

Süddeutsche im Februar 2015

Stern im Oktober 2014

Zeit Online im Mai 2014

Spiegel Online im Februar 2014

[Das Aufmacherbild zeigt Sigmar Gabriel bei der „Bekämpfung“ des Islamismus im März 2015. Begleitet von einer Wirtschaftsdelegation besuchte er damals den saudischen Diktator und weltweit führenden Islamismus-Förderer Salman ibn Abd al-Aziz. Das Copyright liegt beim Bundeswirtschaftsministerium. Fotograf ist Maurice Weiss.]

4 Kommentare zu “Wie Sigmar Gabriel den Islamismus bekämpft

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