So geht Deutsch: 7 Gründe, warum Migranten sich besser nicht integrieren sollten

Migranten sollen sich in Deutschland integrieren, hört man überall. Gute Idee! Zumindest für alle, die vorhaben ein gewalttätiger, homophober und autoritärer Rassist zu werden. Eine Anleitung zur Desintegration...

Wenn hierzulande von deutschen Werten die Rede ist, geht es meist um Dinge wie religiöse Toleranz, Gleichberechtigung von Frauen, ein Bekenntnis zur Demokratie. Das klingt prima, hat nur leider nichts mit der Realität jener Gesellschaft zu tun, in die sich Migranten integrieren sollen. Der Frage, wie der Deutsche tatsächlich tickt, sind Forscher der Leipzig nachgegangen. Die Ergebnisse ihrer „Mitte-Studie“ kann man eigentlich nur als Anleitung zur Desintegration verstehen:

1. Deutsche haben etwas gegen Ausländer. Ohne „eigentlich nicht“ und „aber“

Deutschland ist nicht nur Fußball-, sondern auch Willkommensweltmeister. Zumindest im eigenen kollektiven Gedächtnis. Ein anderes Bild ergibt die Mitte-Studie: Ihr zufolge hat jeder Dritte Deutsche etwas gegen Ausländer. Ganz explizit, ohne „eigentlich nicht“ und „aber“. Der Aussage, dass Deutschland „durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet“ sei, stimmten 33,9 Prozent der Befragten zu. Migranten, die sich ihre Gastfreundschaft bewahren wollen, sollten deutsche Integrationsforderungen deshalb lieber mit Skepsis betrachten.

2. Ein Toleranz-Verständnis wie Donald Trump

„Religiöse Toleranz“ ist eine jener Forderungen, die immer dann bemüht wird, wenn muslimischen Migranten mehr Respekt gegenüber den christlichen Eingeborenen des Landes abverlangt werden soll. Allerdings taugt auch hier die deutsche Mehrheitsbevölkerung eher schlecht als Vorbild: Der Aussage „durch die vielen Muslime hier fühle ich manchmal wie ein Fremder im eigenen Land“ stimmte jeder zweite Befragte zu. Ein Toleranz-Verständnis wie Donald Trump haben 41,4 Prozent: Sie wollen Muslimen pauschal die Einreise verweigern.

3. Für die ethnische Säuberung von Fußgängerzonen

Auch im Verhältnis zu anderen gesellschaftlichen Minderheiten sollten sich Migranten besser kein Beispiel an der deutschen Mehrheitsbevölkerung nehmen. 6 von 10 Befragten (58,5 Prozent) hängen dem Klischee an, dass Sinti und Roma zur Kriminalität neigen. Knapp die Hälfte (49,6 Prozent) fordern eine Art ethnische Säuberung deutscher Fußgängerzonen: Sie wollen Sinti und Roma aus den Innenstädten verbannen.

4. Wer keine Juden hasst, sollte sich von deutschen Werten fern halten

Die Mehrheit der deutschen Integrationsdebattenführer ist sich einig: Antisemitismus war vor dem Zuzug muslimischer Migranten in Deutschland quasi unbekannt. Wer tatsächlich nichts gegen Juden hat, sollte dennoch sicherheitshalber weiten Abstand zu deutschen Werten halten: Immerhin jeder zehnte Befragte (9,5 Prozent) stimmt in der Studie der Aussage zu: „Die Juden arbeiten mehr als andere Menschen mit üblen Tricks.“ 11 von 100 Deutschen ist „auch heute noch der Einfluss der Juden zu groß“.

5. Wer sich integriert, könnte als Schwulenhasser enden

Spätestens seit dem Massaker von Orlando, steht der Kampf gegen Homophobie ganz oben auf dem Wunschzettel aller Integrationsdebattenführer. Natürlich nur die Homophobie von Muslimen. Dass sich sexuell tolerante Muslime allerdings besser kein Beispiel an der deutschen Mehrheitsbevölkerung nehmen sollten, zeigt die Mitte-Studie: Über 40 Prozent finden es „ekelhaft, wenn Homosexuelle sich in der Öffentlichkeit küssen“ und fast ein Viertel der Befragten ist der Meinung: „Homosexualität ist unmoralisch“.

6. Sehnsucht nach Diktatur und Volksgemeinschaft

Viele Flüchtlinge kommen aus Staaten, um deren demokratische Verfassung es nicht allzu gut bestellt ist. Ein Bekenntnis zu Demokratie und Grundgesetz klingt deshalb nur konsequent. Blöd nur, dass Millionen Deutsche dies selbst nicht ablegen. Einer von 15 Befragten (6,7 Prozent) stimmte der Aussage zu „Im nationalen Interesse ist unter bestimmten Umständen eine Diktatur die bessere Staatsform“. Besonders risikoreich wäre für demokratiefreundliche Flüchtlinge die Integration im Osten des Landes: Hier sehnt sich sogar jeder siebte (13,8 Prozent) nach der Diktatur zurück. Noch deutlicher zeigt sich das Demokratiedefizit bei folgender Aussage: „Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert.“ Jeder fünfte Deutsche (21,9 Prozent) stimmt ihr zu. Im Osten des Landes ist es sogar jeder vierte (25,5 Prozent).

7. Der Deutsche will nicht nur in der U-Bahn zuschlagen

Vorurteile und Demokratiedefizit hin oder her, zumindest einer Sache kann man sich beim Deutschen sicher sein: Konflikte werden friedlich und mit Worten ausgetragen. Gewalt gibt es hierzulande eigentlich nur durch südländische U-Bahn-Schläger oder, wenn Flüchtlinge im Erstaufnahmelager keinen Nachschlag zum Mittagessen bekommen. Oder? Nicht ganz. Denn jeder fünfte Befragte (20 Prozent) erklärte, er sei bereit sich „mit körperlicher Gewalt gegen Fremde durchzusetzen.“ Mehr als 28 Prozent würden zwar nicht selbst handgreiflich werden, fänden es aber „gut, wenn es Leute gibt, die auf diese Weise für Ordnung sorgen.“ 

Fazit: All jenen Migranten, die vorhaben ein gewalttätiger, homophober und autoritärer Rassist zu werden, ist die Integration in die deutsche Gesellschaft sehr zu empfehlen. Alle anderen sollten sicherheitshalber ihre eigenen Werte bewahren.

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